Idealbein

Idealbein

Armprothese

Armprothese

Der Erste Weltkrieg erzeugte einen traurigen Alltagsbedarf: Prothesen. Die süddeutsche M.A.N., die 1921 von der GHH übernommen wurde, beschäftigte von 1918 an Kriegsversehrte, etwa in einer Übungswerkstätte im Werk Nürnberg.

Individualität trotz Serienfertigung 

Die „Feinmechanische Anstalt Nürnberg-Wöhrd“ produzierte patentierte Kunstglieder wie Beine, Arme und Hände. Dabei standen die Techniker vor der Herausforderung, die Einzelteile in Serie zu fertigen, um sie dann über einen modularen Aufbau auf die individuellen Körperverhältnisse anpassen zu können.

Lebensnahe Funktionalität

Das Ziel war eine möglichst lebensnahe Funktionalität. M.A.N.-Kunstbeine etwa wogen weniger als drei Kilogramm, hatten eine einstellbare Unterschenkelschwingung und ein federndes Fußgelenk, das das Körpergewicht innerhalb des Fußes auf fünf Punkte verteilte und sich selbst unwegsamem Gelände anpasste.