MAN-Technologien der Vergangenheit mit großer Zukunft

In den vergangenen 25 Jahren haben sich Arbeitswelt und Alltag durch die digitale Revolution in atemberaubendem Tempo verändert. Und doch existiert eine ganze Reihe von Antiquitäten aus der Blütezeit des Industriezeitalters, die heute nach wie vor zuverlässig ihren Dienst tun. Auch Hightechprodukte von MAN enthalten Bauteile, die sich über die Jahre erstaunlich wenig verändert haben. Hier sind vier Beispiele, die wohl auch in Zukunft durch Mikrochips und Sensoren nicht ersetzbar sind.

 

Kompressorschaufel

Noch immer funktionieren Kompressorschaufeln nach dem gleichen Prinzip wie im 19. Jahrhundert.

Äußerlich kaum verändert, bestehen die aerodynamisch geformten Schaufeln zur Verdichtung von Luft und Gas heute aus hochwertigem, legiertem Stahl.

Vor allem mit der Profilierung, also der Form, wird experimentiert.

 

 

Schiffskolben

Am Prinzip des Kolbens hat sich nichts geändert, doch die auf den Kolben wirkenden Mittel- und Spitzendrücke und damit die Leistung der Dieselmotoren stiegen kontinuierlich an.

Im Mittelpunkt der künftigen Entwicklungen wird nicht eine weitere Leistungssteigerung, sondern die gesetzlich vorgeschriebene Verringerung der Emissionen stehen.

 

 

Scheibenwischer

1908 von Prinz Heinrich von Preußen zum Patent angemeldet, arbeitete der Scheibenwischer zunächst im Handbetrieb. Heute kann der Fahrer auf die Regenmenge mit der Intervallschaltung reagieren. Die Tage der Intervallschaltung sind jedoch gezählt: Regensensoren übernehmen auch im Lkw die Entscheidung über die Wischgeschwindigkeit.

Batterie

Radio, Scheibenwischer und ein paar andere Elektrofunktionen – mehr musste die Zwölf-Volt-Batterie zunächst nicht leisten. Heute geht ohne Strom nichts mehr.

Die Zwölf-Volt-Batterie ist langlebiger und leistungsstärker geworden. Leichtere Batterien bei gleichzeitig höherer Leistung sind das Ziel der Entwicklungsabteilungen.